Untersuchungsablauf

  • Spezielle Vorbereitungen auf eine MRT-Untersuchung sind nicht erforderlich. Die MRT-Untersuchung ist schmerzfrei und belastet den Körper nicht.
  • Nach einem Aufklärungsgespräch und der Beantwortung aller Fragen werden Sie in den Untersuchungsraum gebeten. Dort legen Sie alle Gegenstände und Kleidungsstücke mit Metall ab.
  • Für die gesamte Untersuchung liegen Sie meist mit dem Rücken auf dem Untersuchungstisch. An Ihrem Körper werden Empfängerspulen angelegt. Sie erhalten Kopfhörer und können Radio hören. Der Untersuchungstisch bewegt sich mit Ihnen in kleinen Schritten durch die Röhre. Die Untersuchung beträgt je nach Körperregionen und Untersuchungsumfang ca. 15 bis 60 Minuten.
  • Im Anschluss an die Untersuchung werden die Aufnahmen und Untersuchungsbefunde mit Ihnen besprochen. Sie erhalten eine CD mit den Bilddaten und wir erstellen einen ausführlichen schriftlichen Befund.
  • Die meisten MRT-Untersuchungen werden ohne Kontrastmittelgabe durchgeführt. Je nach Fragestellung und Untersuchungsbefunden ist bei einigen Untersuchungen eine Gabe von Kontrastmittel nötig, über die vor oder während der Untersuchung entschieden wird. Daher benötigen wir das Serum-Kreatinin (Laborwert) als Maß für Ihre Nierenfunktion. Der Wert sollte am Untersuchungstag bitte nicht älter als drei Monate sein. Sollte eine Kontrastmittelgabe nötig sein, legen wir Ihnen einen venösen Zugang.

Zeitlicher Aufwand

  • Der zeitliche Rahmen für Ihre Untersuchung richtet sich nach Ihrem individuellen Untersuchungsprogramm.
  • Für eine Gelenkuntersuchung sollten Sie ca. 45 min einplanen, davon ca. 25 min für Aufklärung und Besprechung, die Untersuchung selbst dauert ca. 20 min.
  • Komplexe Untersuchungen bspw. der Bauchorgane dauern ca. 45 min, hinzu kommen ca. 25 min für Aufklärung und Befundbesprechung.
  • Für eine Ganzkörper-MRT sollten Sie etwa 1,5 Stunden einplanen, davon 30 Minuten für die Vor- und Nachbesprechung und ca. 1 Stunde für die Untersuchung im MRT.
  • Sollten Sie zusätzliche medizinische Untersuchungen bei Internisten, Orthopäden oder Sportmedizinern erhalten, verlängert sich der zeitliche Rahmen entsprechend.

Unterlagen

Welche Unterlagen muss ich zur Untersuchung mitbringen?

  • Privatpatienten benötigen keinen Überweisungsschein, Angaben Ihres behandelnden Arztes zu Ihren Beschwerden sind aber hilfreich, um sie optimal untersuchen zu können.
  • Gesetzlich versicherte Patienten benötigen einen Überweisungsschein.
  • Voruntersuchungen (z.B. MRT-Aufnahmen, Röntgenbilder etc.) und ärztliche Unterlagen
  • Implantatpass (z.B. Herzklappen, Stents, Gelenkprothesen)
  • Allergiepass (bekannte Kontrastmittelallergie?)

Voraufnahmen und Arztbriefe

  • Bringen Sie bitte zur Untersuchung alle relevanten Voruntersuchungen (v.a. MRT-Aufnahmen, Röntgenbilder etc.) und ärztliche Unterlagen mit, soweit sich diese in Ihrem Besitz befinden.
  • Diese Unterlagen sind für uns sehr wichtig, um Sie optimal untersuchen zu können oder auch um den Verlauf einer Krankheit beurteilen zu können.

Implantatpass

  • Wichtige Unterlagen sind für uns auch Informationen zu implantierten Materialien wie bspw. Herzklappen, Gelenkprothesen oder Stents. Bringen Sie deshalb auch diese zur Untersuchung mit.

Checkliste für MRT-Untersuchungen

Patienten mit Herzschrittmacher können wegen möglicher Risiken zur Zeit noch nicht untersucht werden. Mögliche Komplikationen der MRT Untersuchung und schädigende Wirkungen der Magnetresonanztomographie sind nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht bekannt. Manche Patienten können aber – um Risiken zu vermeiden – mit dieser Methode nicht untersucht werden.

Falls Sie eine dieser Fragen mit „JA“ beantwortet haben, nehmen Sie bitte schon vor dem Untersuchungstermin Kontakt mit uns auf.

1. Sind Sie Träger eines Herzschrittmachers?

ja / nein

   

2. Sind in Ihrem Körper Metallteile? (z. B. Metallprothese, Metallclip, Granatsplitter, Insulinpumpe, Hörgerät, Zahnspange)

ja / nein

   

3. Sind Sie bereits an Herz oder Kopf operiert worden?

ja / nein

   

4. Könnten Sie schwanger sein?

ja / nein

   

5. Leiden Sie unter Platzangst?

ja / nein

   

6. Sind bei Ihnen Allergien bekannt?

ja / nein

   

7. Haben Sie bei einer früheren Untersuchung schon einmal Kontrastmittel erhalten und eine Unverträglichkeit erlebt?

ja / nein

   

8. Sind Nierenfunktionsstörungen bekannt?

ja / nein

Achtung:

Vor den Untersuchungen müssen alle Gegenstände mit Metall sowie Plastikkarten mit Magnetstreifen (z. B. Scheckkarten usw.) abgelegt werden.


»Wir haben für Sie Zeit und besprechen Ihre Untersuchung und Ihre Befunde in angenehmer, ruhiger und persönlicher Atmosphäre ausführlich mit Ihnen.
Wir sehen uns als Ihr Arzt und Berater.«

Die Magnet-Resonanz-Tomographie

MRT ist die Abkürzung für Magnet-Resonanz-Tomographie, bekannt auch als Kernspintomographie.

Die Technologie ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen des Körpers ohne die Anwendung von Röntgenstrahlen.

Die Magnetresonanztomographie setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und wechselnde Magnetfelder im Radiofrequenzbereich. Daher entsteht bei der Untersuchung keine Strahlenbelastung.

Das »Herz« des Magnetresonanztomographen bildet ein Elektromagnet, in dessen Öffnung die Patientenliege eingefahren wird. Es lassen sich damit Aufnahmen jeder Körperregion anfertigen.

Die Praxis betreibt einen 1,5 Tesla MR-Tomographen, mit dem hochaufgelöste Normal- sowie Spezialuntersuchungen aller Körperregionen bis hin zu Ganzkörperuntersuchungen durchgeführt werden können (Magnetom Avanto, Siemens Healthineers, Erlangen, Deutschland).

Das mit dem Namen „Tim“ (Total Imaging Matrix) bezeichnete System ermöglicht, bei der Untersuchung bis zu 76 Spulenelemente gleichzeitig zu verwenden und MR-Signale über 32 unabhängige Empfangskanäle gleichzeitig zu empfangen.

Unsere Patienten werden dabei in der Regel bequem in Rückenlage mit seitlicher Armposition untersucht.

Die einzelnen Spulenelemente lassen sich auch flexibel kombinieren, um mehrere Teilkörperbereiche im Verbund zu untersuchen, z. B. zur Untersuchung des harnableitenden Systems der Nieren, Harnleiter und Harnblase.

Das Gerät verfügt über ein starkes Gradientensystem sowie moderne Bildgebungstechnologien (so genannte „parallele Bildgebung“).

Unter anderem können auch funktionelle und metabolische Informationen gewonnen werden.

Überblick

  • Onkologische Früherkennung

  • Kardiovaskuläre Früherkennung

  • Verlaufskontrolle

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Muskuloskelettales System

  • Gelenke

  • Muskeln

  • Wirbelsäule

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Untersuchungen des zentralen Nervensystems

  • Gehirn (inkl. versorgende Gefäße)

  • Wirbelsäule / Spinalkanal

  • Nervenkompressionssymptome

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Kardiovaskuläres System

  • MRT der Gefäße (MR-Angiographie)

  • MRT des Herzens (Kardio-MRT): Funktionsuntersuchung des Herzens (funktionelle Beurteilung der Herzkammern und Herzklappen, Ermittlung von Schlagvolumen, Auswurffraktion …)

  • MRT des Herzens (Kardio-MRT): Vitalitätsdiagnostik (Delayed contrast enhancement: Darstellung stattgehabter Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen)

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Untersuchungen im Bauch- und Brustbereich

  • Lunge / Brustkorb und -bein

  • Leber / Nieren / Darm

  • Bauchspeicheldrüse

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MRT-Untersuchungen des gesamten Urogenitaltraktes

  • Nieren / Harnblase und -leiter

  • Prostata

  • Uterus und Ovar

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