MRT

Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

MRT ist die Abkürzung für Magnet-Resonanz-Tomographie, bekannt auch als Kernspintomographie.
Die Technologie ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen des Körpers ohne die Anwendung von Röntgenstrahlen. Zur Erzeugung der Bilder werden unbedenkliche Magnetfelder und Radiowellen eingesetzt.

Die Praxis betreibt einen 1,5 Tesla MR-Tomographen der neuesten Generation, mit dem hochaufgelöste Normal- sowie Spezialuntersuchungen aller Körperregionen bis hin zu Ganzkörperuntersuchungen durchgeführt werden können (Magnetom Avanto, Siemens, Erlangen, Deutschland). Dieses System wurde im Jahre 2003/2004 weltweit erstmalig am Universitätsklinikum Tübingen erprobt und für die Diagnostik eingesetzt.

Das mit dem Namen „Tim“ (Total Imaging Matrix) bezeichneten System ermöglicht, bei der Untersuchung bis zu 76 Spulenelemente gleichzeitig zu verwenden und MR-Signale über 32 unabhängige Empfangskanäle gleichzeitig zu empfangen.

Die Patienten werden dabei in der Regel bequem in Rückenlage mit seitlicher Armposition untersucht. Die einzelnen Spulenelemente lassen sich auch flexibel kombinieren, um mehrere Teilkörperbereiche im Verbund zu untersuchen, z. B. zur Untersuchung des harnableitenden Systems der Nieren, Harnleiter und Harnblase. Das Gerät verfügt über ein besonders starkes Gradientensystem sowie hochmoderner Bildgebungstechnologie (so genannte „parallele Bildgebung“). Damit kann eine hohe Bildqualität sowie eine Verkürzung der Untersuchungszeit sichergestellt werden. Die Abbildungsqualität dieser Technologie wurde bisher von keinem anderen Gerät, selbst mit höheren Feldstärken, erreicht.

Zudem ermöglichen spezielle hochempfindliche Spulensysteme die detaillierte Untersuchung verschiedener Körperregionen im Millimeter- bis Submillimeterbereich (z. B. 8-Kanal-Kniespule und 32-Kanal-Körperspule). Unter anderem können auch funktionelle und metabolische Untersuchungen verschiedener Körperregionen durchgeführt werden.

MRT-Gerät